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Eigentlich ohne Chance, Anrather A2 weiblich überrascht Gegner Kempen und sich selbst



Am vergangen Sonntag, den 06.11. um 12:30 Uhr durften unsere Mädels zum zweiten Saisonheimspiel gegen die Mädels aus Kempen antreten. Die Kempenerinnen reisten mit einer Bilanz von 7:1 Punkten und einem Torverhältnis von 142:52 von den ersten vier Spielen an. Keine schlechte Bilanz dachten wir uns und rechneten uns nicht allzu viel aus gegen diesen scheinbar übermächtigen Gegner aus. Zudem kam für uns erschwerend hinzu, dass dieses Spiel das erste Meisterschaftsspiel sein sollte ohne einen ausgebildeten Torwart, da uns bekanntlich beide Torhüter vor der Saison verlassen haben. So betrieben F. Kunft und A. Hasenbeck „Jobsharing“ im Tor und das sei vorweggenommen machten beide sehr gut. Ebenfalls musste die Mannschaft an diesem Wochenende auf J. Zensen (schulische Veranstaltung) verzichten, ohne Frage eine wichtige Säule des Teams.

Doch alle Spiele beginnen erst einmal bei 0:0. Die Anrather A2-Mädels kamen sehr gut ins Spiel und gingen schnell mit 2:0 in Front. Die erste Führung war da, aber wie lange sollte diese Bestand haben? Nach guter Abwehrarbeit und klare Chancenverwertung in den ersten 12 Minuten führten die Mädels überraschend mit 8:5. In der Abwehr überzeugte vor allem der Mittelblock (Maubach/ Hasenbeck), der jederzeit am Gegner war. Vorne setzte in der Anfangsphase vor allem D. Aksel, die Akzente und erzielt drei der ersten vier Treffer. Im weiteren Verlauf des Spiels überzeugte dann unser Rückraumangriff mit P. Roelofsen, der heute starken L. Müller und der heutigen Spielmacherin D. Cil. Meist waren die quirligen Spielerinnen D. Cil und L. Müller nur mit Fouls zu stoppen die fälligen 5 Siebenmeter in der ersten Halbzeit verwandelte Abwehrchefin A. Hasenbeck in sehenswerter ruhiger Manier und ließ bei der Kempener Torfrau deutlich Unzufriedenheit über Ihre Leistung aufkommen. Getragen von der Halle spielten sich unsere Mädels in einen kleinen Rausch und erhöhten bis zum Pausentee auf 19:14.

Halbzeitfazit: Eine sehr ansprechende Mannschaftleistung, wo jede Spielerinnen Ihre individuellen Fähigkeiten für das Team einbrachten. Und aus meiner Sicht einer der besten ersten Halbzeiten der vergangenen 2 Jahre spielte.
Der Einschub sei erlaubt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Kempenerinnen noch nie mehr als gerade mal 18 Tore in einem Spiel kassiert.

In der Halbzeitpause glaubten unsere Mädels nun an einen möglichen Sieg und schworen sich auf die zweite Halbzeit ein. Devise war so weiter zu spielen und sich nicht von den Kempenerinnen aus der Ruhe bringen zu lassen, da sie Ihren Frust nun am Schiedsrichtergespann ausließen. An dieser Stelle möchte ich auch mal das Schiedsrichtergespann Krey/ Ingenwerth loben, die trotz teils heftiger Kritik (unter der Gürtellinie) von Seiten der Kempener Zuschauer Ihre Linie beibehielten.

Die zweite Halbzeit begann mit dem oben erwähnten "Jobsharing". Unserer Mädels erzielten auch in dieser Halbzeit das erste Tor und bauten den Vorsprung bis Mitte der zweiten Halbzeit auf 24:17 aus. Doch dann eine kleine Verschnaufpause im Anrather Spiel und die Kempenerinnen kamen über 24:20 und 25:22 zurück in Spiel. Das Spiel drohte zu kippen. Leider verletzte sich beim Torerfolg zum 25:21 durch L. Müller eine weitere Kempenerin in Folge einer Abwehraktion. Kempen musste nun, aufgrund Ihrer engen Personaldecke, das Spiel in Unterzahl zu Ende bringen, bliebt aber stets gefährlich. Unsere Mädels wussten die Überzahl nicht zu nutzen und verschenkten einige Bälle, doch auch auf Kempener Seite ließ die Treffsicherheit deutlich nach und unsere Mädels spielten ihren Stiefel, ermahnt vom Trainer, ruhig herunter. Fünf Minuten vor Ende brachte Trainer P. Lichy noch einmal P. Roelofsen für die ausgelaugte L. Müller, mit der klaren Devise das Spiel nach Hause zu holen. Dies erledigte P. Roelofsen in eindrucksvoller Manier. Durch D. Cil und F. Kunft in Szene gesetzt, netzte P. Roelofsen in den letzten fünf Minuten noch zwei Mal ein. Ehe der Schlusspunkt zum 30:24 gesetzt wurde und die Freude über den überraschende Sieg aus den Spielerinnen brach und sich die Mädels mit dem 30 Tore eine weitere Belohnung von Trainer abholten, die Sie direkt am kommenden Sonntag einlösen.

Es spielten: N. Roelofsen (1), L. Müller (8), F. Kunft (2/2), P. Roelofsen (4), A. Winkelmann, L. Maubach, A. Hasenbeck (5/5), C. Kollenbroich (1), D. Aksel (4) und D. Cil (5)

Am Sonntag, den 13.11. um 15:30 Uhr kommt es nun zum Auseinandertreffen der beiden Anrather Mannschaften.
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